9. Von Kopernikus bis Freud:

Religion und Wissenschaft in der Geschichte

Von Detlef Kühn

 

16.01.2010, 9:25 Uhr, hr2-Kultur


Die 9. Folge zum Nachhören finden Sie hier.

 

 

 

 

Die Basis der Wissenschaften: Glauben!

Viele Naturwissenschaftler erklären die Welt materialistisch und behaupten, alles sei Materie. Sie behaupten, sie beobachteten die Welt und stellten so fest, dass die Welt eine Ordnung habe. Theologen halten dagegen: Wissenschaftler könnten nicht beweisen, dass alles, was es gibt, Materie sei.

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Hat der Mensch Gott erschaffen?

Viele renommierte Computerforscher behaupten, schon bald den künstlichen Menschen bauen zu können. Sie schaffen humanoide Roboter, entwickeln künstliche Intelligenzen, wollen Menschen mit elektronischen Schaltungen zu Cyborgs "upgraden", den menschlichen Geist auf Festplatten verewigen und ihn so unsterblich machen. Die Atheisten unter den Forschern meinen, so bewiesen zu haben, dass es keinen Gott gebe, weil alles Leben materialistisch erklärbar sei.

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Kann man wissen und glauben?

Zunehmend mehr Naturwissenschaftler sind tief gläubig und sehen dennoch keine Schwierigkeit darin, ihre an Fakten orientierte Forschung mit ihrem Glauben in Einklang zu bringen. Zunächst bemerken sie, dass Wissenschaft nicht alle Fragen beantworten kann.

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Der konstruktive Dialog

Naturwissenschaftler und Theologen befinden sich seit einigen Jahren in einem zunehmend konstruktiven Dialog. Dabei lernen sie vor allem eines: den Standpunkt des Anderen nicht von vornherein als unsinnig abzutun.

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Über Giordano Bruno:

  • Den Artikel des Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikons über Giordano Bruno finden Sie hier.
  • Ein Audioporträt über Giordano Bruno auf Bayern2Radio – radioWissen können Sie sich hier anhören.


Über Galileo Galilei:

  • Die Sendung von Bayern2Radio – radioWissen, mit dem Titel "Contra Galileum Galilei - Die Züchtigung eines freien Geistes", finden Sie hier.