Der Zeitplan für die Präsenzklausur:
15.03.2010 - 28.03.2010: Umfrage bzgl. dem bevorzugten Ort für die Präsenzklausur
12.04.2010: Bekanntgabe der Orte für die Präsenzklausur
05.06.2010 11-13 Uhr: Präsenzklausur
oder als Alternativtermin für diejenigen, die nicht am 05.06 können:
19.06.2010 14-16 Uhr: Präsenzklausur (Ausweichtermin)
nächste Sendung: Samstag, 06.03.2010
Funkkolleg Religion und Gesellschaft
Abriss oder Umbau? Die Krise der Großkirchen
Von Lothar Bauerochse
(Wh. am Sonntag, hr-info/8.35 Uhr)
Zusatzmaterial zur Sendung finden Sie hier.
Dass die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland in einer tiefen Krise stecken, ist offensichtlich. Seit Jahren schrumpft die Zahl der Mitglieder um durchschnittlich ein Prozent im Jahr. Dramatisch sind auch die finanziellen Einbußen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zum Beispiel rechnet bis zum Jahr 2030 mit dem Verlust der Hälfte ihrer Einnahmen. Längst gibt es allerorten Sparprogramme. In der katholischen Kirche kommt der eklatante Priestermangel hinzu. Die Einschnitte sind mittlerweile schmerzlich: Gemeinden werden fusioniert, Kirchengebäude aufgegeben, umgewidmet oder gar abgerissen. Weit schwerer als diese äußeren Krisenphänomene wiegen aber nach Ansicht vieler Beobachter die inneren Krisenerscheinungen. Nur noch zehn Prozent der Bevölkerung hält sich im traditionellen Sinn zu den Kirchen. Den Kirchen gelingt es immer weniger, Menschen an sich zu binden, und das obwohl viele auf der Suche sind nach Spiritualität und religiösen Erfahrungen. Die Kirchen müssen also nicht nur sparen, sondern sie müssen sich von Grund auf neu orientieren. Sie müssen es neu lernen, ihre Angebote an veränderten gesellschaftlichen Lebensformen und neuen religiösen Erwartungen auszurichten. Ein mühsamer Umbauprozess, der aber von manchen inzwischen mit viel Elan vorangetrieben wird.
06.10.2009
Eröffnung des Funkkollegs Religion
Mit einer Podiumsdiskussion im Haus am Dom wurde das Funkkolleg Religion eröffnet. Gäste auf dem Podium waren der Berliner Medienwissenschaftler und Philosoph Norbert Bolz und der Hamburger Philosoph Herbert Schnädelbach. Es moderierte Lothar Bauerochse, Redakteur von hr2-kultur.
Zusatzmaterial:
Weitere Informationen zu den Gästen des Abends (bitte anklicken:)
Norbert Bolz
Herbert Schnädelbach
Hier ein Auszug aus einer vorangegangenen Diskussion zwischen Manfred Lütz und Herbert Schnädelbach:
Ein weiteres kurzes Video zum Thema "Kann man sich für die Liebe entscheiden und tut man Gutes wegen Gott?" mit Statements von Prof. Schnädelbach.
Ein Beitrag von Norbert Bolz zum Thema Indentitäsmanagement:
Religionsunterricht in Deutschland: 1. Werte statt Religion?
Wer getauft ist, geht in Hessen in der Regel in den Religionsunterricht. Wer nicht getauft ist, geht in den Ethikunterricht. Durch das Grundgesetz steht der Reli-Unterricht unter einem besonderen Schutz, Ethik hingegen ist nur ein "Ersatzfach".
Den Beitrag zum Nachhören finden Sie hier.
Religionsunterricht in Deutschland: 2. Koran im Klassenzimmer?
Es gibt islamischen Religionsunterricht in Hessen. Wie er in ganz Hessen eingeführt werden kann, darüber wird noch gestritten. An vier hessischen Schulen läuft ein Pilotversuch.
Den Beitrag zum Nachhören finden Sie hier.
Religionsunterricht in Deutschland: 3. Religionsunterricht praktisch
Mit frommer Unterweisung hat der Religionsunterricht entgegen der Annahme seiner Kritiker nichts zu tun. Er vermittelt vielmehr Wissen von Religionen, nicht nur des Christentums.
Den Beitrag zum Nachhören finden Sie hier.
Material zur 2. Sendung: Ich bin dann mal fromm – Weltflucht oder Gotteserfahrung?
Literaturtipps:
Repräsentative Studie der Düsseldorfer Identity Foundation in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim aus dem Jahr 2006
Pressemitteilung zur Studie
Informationen zu ausgewählten Persönlichkeiten:
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Hans-Joachim Höhn (Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität zu Köln)
Link zur Homepage
Material zur 3. Sendung: An den Lebensrändern – Glaube und Trost
Ergänzende und weiterführende Videos zum Thema:
Wut, Trauer und vor allem Unverständnis und Fassungslosigkeit bestimmte die Menschen in Winnenden, ja in ganz Deutschland.
Neben zahlreichen Beileidsbekundungen, stillem Gedenken der Menschen vor Ort und der offiziellen Trauerfeier tauchten bereits kurz nach der schrecklichen Tat auch im Internet, insbesondere auf YouTube, von Nutzern verfasste Trauer und Beileidsbekundungen per Videoclip auf.







